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Aktuelles - Details
Monatsrückblick Mai/ Juni 2014
07.07.14, 00:00 Uhr

das geschah im Mai und Juni 2014




Ausgesetzt:

Am Donnerstag, den 15.05.2014 fanden Mitarbeiter der Stadt Gütersloh in einem Wäldchen an der Amelingstr. in Gütersloh einen Weidenkorb, der in mehreren Schichten komplett mit Klarsichtfolie umwickelt war.

In dem Korb hockte eine offensichtlich verletzte kleine Katze, ein kleiner Kater hatte sich bereits retten können, indem er sich durch die Folie gekratzt hatte. Er wachte neben seiner Schwester. Die beiden Katzen wurden zu uns ins Tierheim gebracht und die kleine Katzendame sofort weiter zum Tierarzt gefahren.

Dort stellte sich heraus, dass beide Oberschenkel gebrochen waren und auch ein Teil der hinteren Wirbelsäule geschädigt ist. Da die Brüche schon teilweise mehr schlecht als recht zusammen gewachsen sind, müssen die Verletzungen schon mehrere Wochen alt sein. Man kann sich kaum vorstellen, welches Martyrium diese Katze schon erlebt haben muss, bevor sie zusammen mit ihrem Bruder „entsorgt“ wurde.

Wir nannten die beiden Bacon und Melody. Da Melody einige Zeit in der Tierklinik verbrachte, genoss Bacon ein "Einzelappartement" mit einem kleinen Außengehege. Als Melody zurückkam und ihren Bruder nicht mehr akzeptieren wollte, entschlossen wir uns Beide zu trennen. Bacon wollte so gerne Freigänger werden und Melody wegen ihrer Behinderung durfte ja nur in reine Wohnungshaltung vermittelt werden. Bacon konnte bereits am 25.06. zu seiner neuen Familie ziehen und auch Melody hat mittlerweile schon nette Interessenten.

 

Eingezogen; 

Dann erhielten wir einen Anruf vom Ordnungsamt/ Kreisveterinäramt in Harsewinkel. Endlich wurde die Kangalzucht (die Medien berichteten) aufgelöst und 9 der Hunde (eine Mutter mit 8 Welpen) kamen ins Tierheim Gütersloh.  Sie wurden entsprechend bei uns untergebracht, aufgepäppelt (insbesondere die Mutter) und tierärztlich versorgt. Die Mama fand nun auch schon ein artgerechtes Heim und für die Welpen werden nun auch die richtigen Menschen mit ausreichend Erfahrung im Umgang mit Herdenschutzhunden gesucht.

 

OP´S 

Dank Ihrer finanziellen Hilfe, konnten die letzte Untersuchungen und Op`s bei Merle, Nele und Topsi durchgeführt werden. Alles verlief super und die Hunde waren schnell wieder wohlauf.

Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen!

Merle und Nele fanden sogar zwischenzeitlich ein Zuhause, nur Topsi wartet immer noch auf die richtigen Menschen

 

Fertigstellung Wohnung

Auch die Umbauten in der Wohnung am Tierheim in Tierunterkünfte konnten nach fast 1 Jahr endlich abgeschlossen werden. Dies erlaubt uns nun, zumindest in den Oster- und Sommerferien zwei Räume als Katzenpension anzubieten. Nach den Sommerferien ist uns dies leider nicht mehr möglich, da dann die zweite Welle der Katzenwelpen anrollen wird und wir auch diese Räume für deren Unterbringung benötigen. (Foto 2.)

 

Wildtierkinder, immer wieder Thema

Am 10.06. wurden uns 7 Maulwurfbabys avisiert, die man im abgetragenen Komposthaufen gefunden hatte. Wir baten darum, diesen wieder in Teilen aufzuschichten, damit die Maulwurfmama ihre Kinder wiederfinden konnte - dies wollte man jedoch nicht und so kamen die Kleinen ins Tierheim. Hier stellten wir dann fest, dass es keine Maulwurf-, sondern 7 Spitzmausbabys waren.

Diese mussten dann zur Wild- und Artenstation nach Sachsenhagen gefahren werden (hin- und Rückweg 3 Stunden - Zeit die wir mit unserer engen Personaldecke kaum haben), wo sie artgerecht gepäppelt werden.

Dies ist bei den Wildtieren immer ein Thema, im Tierheim haben wir nur begrenzte Möglichkeiten sie länger artgerecht zu versorgen und die nächsten Stationen sind weit entfernt. Wir möchten nochmals darauf hinweisen, das zu bestimmten Jahreszeiten, gewisse Arbeiten am Haus oder im Hof nicht vorgenommen werden sollten - den Tieren zuliebe. (Siehe auch unter Frühlingszeit - Tierkinderzeit). Überall wird gebrütet und gesäugt. In Hecken, auf Bäumen, im Schornstein, im Kompost....

 

Katzen-Nachwuchs

nachdem der April und auch der Mai verstrich, ohne das uns Katzenwelpen gemeldet oder gebracht wurden, kam es dann am 11.06. zum Supergau!

An einem einzigen Tag wurden uns 18!!! Katzen gebracht, davon waren 11 Welpen, 2 Mütter, eine einjährige Fundkatze, eine verunfallte Katze die sofort in die Klinik musste, sowie drei Abgabekatzen, von denen eine bereits 17 Jahre alt war!!! Die Mitarbeiter hatten neben den normalen Aufgaben alle Hände voll zu tun, um die Tiere entsprechend ihren Bedürfnissen zu versorgen und unterzubringen. Teilweise zogen sie weiter in Pflegestellen, wurden zur Tier-Klinik gebracht oder im gemütlichen Senioren- oder im Krankenzimmer untergebracht.

 

Alte Tiere im Tierheim

Die 17-jährige Katze Saatchi, musste ins Tierheim, weil die Familie zurück nach England zog und die Halterin plötzlich unter einer starken Katzenallergie litt. Für die 12 - jährige Gefährtin von Saatchi konnte ein Heim privat gefunden werden, für Saatchi jedoch nicht. Natürlich trauerte sie sehr stark und war nur nach vielem Zureden unter dem Sofa im Seniorenzimmer hervor zu bekommen. Wir taten unser Bestes, sie zog ins Seniorenzimmer (welches einem Wohnzimmer nachempfunden ist), aber wir hatten natürlich nicht genug Zeit für sie und außerdem vermisste sie ihren geliebten Freigang stark. Beim Eingangscheck wurde zudem noch chronisches Nierenversagen festgestellt und sie musste nun auch noch auf Medikamente und andere Nahrung umgestellt werden.  Nach zwei Wochen konnte sie Gott sei Dank in eine Pflegestelle des Tierheimes ziehen. Jedoch ist auch dort immer noch nicht richtig angekommen – sie vermisst ihr altes Leben, welches sie immerhin 17 Jahre mit den gleichen Menschen verbracht hat.

Gerade die alten Tiere, können es kaum fassen, warum sie nun getrennt wurden -  und wie sollen sie es auch verstehen oder wie soll man es ihnen erklären L

 

Einen Tag später kam Hamster Mozart, bereits 3, 5 Jahre alt - ihn musste man wegen Zeitmangel abgeben (?!), er hatte nicht so viel Stress, der er bekam bei uns erstmal einen größeren Käfig und ein paar Hamster-Leckereien. Für den süßen, sehr neugierigen kleinen Kerl, konnte dann auch ganz schnell ein Heim bei einer ehrenamtl. Mitarbeiterin gefunden werden. Dort bezog Mozart nun ein für ihn fürstliches Eigenheim. Er fühlt sich hamsterwohl und hat sich schnell eingelebt.

 

Spitz-Mix-Hündin Tiffy, 12 Jahre alt, ( Foto 1.)wurde uns von einer Bekannten des Halters gebracht, dieser war verstorben und Tiffy sollte nun über uns die Chance auf ein Zuhause bekommen. Als die Bekannte Tiffy zu uns brachte, waren wir mehr als entsetzt - vermutlich hatte der alte Herr sich in den letzten Jahren kaum noch um Tiffy kümmern können - sie war in einem komplett schlimmen Zustand, das schlimmste war allerdings, das ihr der Kiefer regelrecht wegeiterte – wie sie überhaupt noch Nahrung zu sich nehmen konnte, war allen völlig unklar.

Sofort fuhr eine Mitarbeiterin los und brachte Tiffy  in die Tierklinik, dort wurde sie noch am gleichen Abend notoperiert – und wir alle hofften und beteten das das alte, verstörte Mädchen es schaffen würde.

Am nächsten Morgen kam die Entwarnung, sie hatte alles toll überstanden und eine Mitarbeiterin konnte sie bereits wieder abholen. Sie bekam ein besonders Plätzchen in eine Nebengebäude am Tierheim wo sie erstmal zur Ruhe kommen konnte.  Eine Mitarbeiterin fütterte sie die ersten Tage vorsichtig aus der Hand mit weichen Leckereien und am 4 Tag fanden wir bereits eine fröhlichen, schmerzfreien, absolut liebenswerte Tiffy vor -  befreit von ihren Schmerzen. Tiffy genoss durch ihre zauberhafte Art und ihre Geschichte einen Sonderstatus, sie durfte die  Mittagspause mit den Mitarbeitern verbringen und half vormittags im Katzenhaus als Empfangsdame im Büro aus.

Schnell fanden sich dann liebe Leute, die ihr ein neues Heim boten, dort wird Tiffy nun gehegt und gepflegt.

 

Tag der offenen Tür 2014

Am Sonntag, dem 29.06. war es dann soweit, nach vielen Wochen Vorbereitungen fand unser diesjähriger Tag der offenen Tür statt. 

Nach besten Wetterprognosen, waren wir nicht gerade begeistert, als es beim Aufbau am Samstag vorher schon begann zu regnen. Am nächsten Morgen war der Schock groß, durch die Regenmassen der Nacht, hatten sich schon einige Zelte verabschiedet, sie hatten den Regenmassen nichts entgegenzusetzen und waren eingebrochen. Schnell und teilweise notdürftig wurde im strömenden Regen repariert und geflickt. Die Tische und Stühle rausgeholt und alles für die Stände aufgebaut. Wir waren alle sehr traurig und frustriert, denn alle hatten viele Wochen viel Zeit und Mühe investiert um unseren Tag der offenen Tür zu einem schönen Tag werden zu lassen.

Als wir beim Aufbau, kurz bevor die Veranstaltung begann die letzten Arbeiteten verrichteten kam dann tatsächlich die Sonne heraus, der Regen versiegte und wir hatten von Anfang an ein volles "Haus" in und um das Tierheim herum. Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei allen bedanken: den ehrenamtlichen Helfern - ohne die so ein Tag gar nicht stattfinden könnte, den Mitarbeitern des Tierheims - die neben ihrer täglichen Aufgaben so viel an Zeit, Ideen und Begeisterung in die Sache investiert hatten und natürlich auch ganz Herzlich allen Besuchern die den Weg zu uns fanden und sich für unsere Arbeit und die Tiere des Tierheim Gütersloh interessierten. Wir hatten viele schöne Gespräche und tolle Stunden zusammen.

 

Zahlen - Daten - Fakten

Mai/Juni 2014

Neuzugänge :
Hunde:       17 (10 Fundhunde vom Besitzer wieder abgeholt)

Katzen:      51 (4 Fundkatzen vom Besitzer wieder abgeholt)
Kleintiere:    7

Vögel:         4


Vermittelt: 
Hunde:       10 
Katzen:      27  
Kleintiere:   13 

Vögel:          5

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